Musikschulprojekt 2026

Von 13. bis 16. April 2026 fand das jährliche Musikschulprojekt unserer Musikklassen statt. In insgesamt 13 Gruppen arbeiteten die Schüler:innen klassenübergreifend an musikalischen und tänzerischen Beiträgen. Dabei entstanden Projekte aus unterschiedlichen Bereichen wie Contemporary Dance, Computermusik, Weltmusik, Popmusik, Percussion sowie eine musikalische Klanggeschichte.

Durch die Arbeit in gemischten Gruppen konnten die Kinder und Jugendlichen vielfältige neue Erfahrungen sammeln und kreativ zusammenarbeiten.

Den Abschluss der Projektwoche bildete das Konzert am 16. April 2026 im Konzertsaal der Musikschule Simmering, bei dem die erarbeiteten Beiträge vor großem Publikum präsentiert wurden.

Ein herzlicher Dank für das gelungene Projekt gilt allen Referent:innen, Schüler:innen sowie der Musikschule Simmering für die tolle Zusammenarbeit.

Ein Video mit kurzen Impressionen vom Abschlusskonzert finden Sie hier.

Prof. Bernhard Deckenbach

Erasmus+: KI-Leitfaden

Für unsere Lernenden der 4e und 5a stand von 14.–17. Oktober ein ganz besonderes Erasmus+-Projekt mit der Realschule am Rennbuckel, Karlsruhe, Deutschland auf dem Programm. Gemeinsam arbeiteten die Jugendlichen an einem eigenen KI-Leitfaden für Schule und Lernen.

Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie kann Künstliche Intelligenz sinnvoll, fair und verantwortungsvoll im Schulalltag eingesetzt werden? Dafür diskutierten die Teilnehmenden Chancen und Risiken von KI, analysierten Alltagssituationen und entwickelten eigene Regeln für den Umgang mit KI-Tools wie ChatGPT.

Besonders spannend war der internationale Austausch zwischen Wien und Karlsruhe: Die Schülerinnen und Schüler brachten unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Ideen ein und merkten schnell, dass viele Fragen rund um KI junge Menschen in ganz Europa beschäftigen.

Im Laufe des Projekts entstanden kreative Fallbeispiele, Diskussionen über Datenschutz, Fairness und Eigenleistung sowie erste Entwürfe für gemeinsame KI-Guidelines. Ziel war es, einen Leitfaden zu entwickeln, der nicht nur Regeln vorgibt, sondern auch zum Nachdenken über verantwortungsvolle KI-Nutzung anregt.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie wichtig digitale Kompetenzen, kritisches Denken und internationale Zusammenarbeit in einer zunehmend von KI geprägten Welt sind.

 

From October 14–17, our students took part in a special Erasmus+ project together with the RS Rennbuckel, Karlsruhe, Germany. During the project, the students worked collaboratively on creating their own AI Guidelines for school and learning.

The main question throughout the week was: How can artificial intelligence be used responsibly, fairly, and meaningfully in education? To explore this, the students discussed both the opportunities and risks of AI, analysed real-life situations, and developed their own ideas for using AI tools such as ChatGPT in a responsible way.

One of the most exciting aspects of the project was the international exchange between students from Vienna and Karlsruhe. The participants shared different perspectives, experiences, and opinions and quickly realised that many questions surrounding AI are relevant for young people all across Europe.

Throughout the project, the students created creative case studies, discussed topics such as privacy, fairness, and independent work, and designed first drafts of shared AI guidelines. The goal was not only to create rules, but also to encourage critical thinking about the responsible use of AI.

The Erasmus+ project highlighted the importance of digital skills, critical thinking, and international cooperation in a world that is increasingly shaped by artificial intelligence.

 

Prof.in Anna Maria Gombocz

Konzertbesuch der 1B und 1C im Musikverein

Am 11. Mai 2026 besuchten die Klassen 1B und 1C im Rahmen des Musikunterrichts ein Konzert der Wiener Symphoniker im Großen Saal des Musikvereins.

Das musikalische Programm stand unter dem Titel „Auf dem Meer“. Neben klassischen Werken von Edvard Grieg, Nikolai Rimskij-Korsakow und Claude Debussy wurden auch bekannte Melodien aus den Filmen „Arielle“, „Vaiana“, „Der weiße Hai“ und „Fluch der Karibik“ dargeboten. Durch das abwechslungsreiche und kurzweilige Programm verging die Zeit wie im Flug.

Prof. Bernhard Deckenbach

Abschließende Arbeiten der achten Klassen

Im aktuellen Schuljahr haben die Schülerinnen Leonie Matic, Miriam Barbu, Shiva Oberndorfer, Maria-Lena Köller, Milena Galler, Sara Salihu, Minna Ali-Hossein, Elveda Alija, Julia Ileni und Dzejla Mesic ihre Abschließenden Arbeiten (ABA) erfolgreich präsentiert. Die Projekte deckten ein breites Spektrum ab. Dies ging von der Produktion von Audio-Beiträgen, der Entwicklung und Programmierung eines Computerspiels bis hin zum Entwurf und Bau eines Architekturmodells. Auch ein individuell gestalterisches Projekt und forschende Arbeiten waren als Kategorien dabei. Die Schülerinnen zeigten, dass sie sich intensiv mit ihren Themen auseinandergesetzt haben.

Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss!

Prof.in  Michaela Rois

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Schikurs 3. Klassen

Der diesjährige Schikurs der 3. Klassen führte unsere Schülerinnen und Schüler nach Radstadt, wo sie eine abwechslungsreiche Woche voller Bewegung, Natur und gemeinsamer Erlebnisse verbrachten. Bei idealen Bedingungen konnten sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch fortgeschrittene Fahrerinnen und Fahrer ihre Fähigkeiten verbessern und viele Stunden auf der Piste genießen.

Neben dem sportlichen Programm standen auch Teamgeist und Klassengemeinschaft im Mittelpunkt. Abendliche Aktivitäten, gemeinsames Spielen und viel Zeit miteinander stärkten den Zusammenhalt und sorgten für eine fröhliche Stimmung während der gesamten Woche. Besonders hervorzuheben sind die große Motivation der Kinder und die gegenseitige Unterstützung auf und abseits der Piste.

Ein herzlicher Dank gilt dem engagierten Lehrerteam, das die Gruppe begleitet hat, sowie dem Quartier in Radstadt für die freundliche Betreuung. Der Schikurs bleibt für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis und eine wertvolle Erinnerung.

Prof.in Elisabeth Söberl

Mythologie im Schlosspark Schönbrunn

Am Freitag, den 10. April 2026, begab sich die Klasse 2f im Rahmen des Deutschunterrichts auf eine spannende Erkundungstour durch den Schlosspark Schönbrunn. Bei verschiedenen Statuen präsentierten die Schüler:innen deren Bedeutung und erzählten die dazugehörigen griechischen Sagen.

Trotz des wechselhaften Wetters ließen sich die Schüler:innen die gute Laune nicht verderben und bewiesen großen Einsatz – sogar als sie zum Abschluss noch von Schneeflocken überrascht wurden.

Neben vielen neuen Eindrücken aus der Welt der Mythologie nahmen sie auch zahlreiche Antworten auf ihren Fragenkatalogen sowie schöne gemeinsame Erinnerungen mit.

Prof.in Evelyn Riegler

Vorlesetag 2026

Auch dieses Jahr nahm die Gottschalkgasse am 26. März wieder am österreichischen Vorlesetag teil. Dieser soll die Bedeutung des Vorlesens für den Spracherwerb und den Wortschatz der Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund rücken.

Aus diesem Anlass finden in ganz Österreich verschiedene Aktionen rund um das Thema „Vorlesen“ statt.

Die Bibliothekarinnen sind nicht nur für die Schulbibliothek zuständig, sondern sind auch Leseexpertinnen. Professorin Melanie Höbarth stellte für die Schule ein Programm zusammen, das sich lustvoll dem Vorlesen in verschiedenen Formen widmet.

Beim „Lesebingo“ müssen Schüler:innen während des Vorlesens gut aufpassen, ob ihre Wörter im Bingo fallen. Der Sieger erhält eine Belohnung.

In „Mark my words“ müssen in eigenen Büchern schnell passende Sätze gefunden werden auf so wesentliche Fragen, wie: Welcher Wikipedia Eintrag über die Gottschalkgasse fehlt? Oder Was du schon immer mal deinen Lehrer:innen sagen wolltest!

Die Oberstufenschüler:innen veranstalteten ein Book-Speed-Dating, um so in kurzer Zeit möglichst viele Bücher kennen zu lernen und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja ein Match!?

So wurde eine Stunde mit lustigem und lustvollem Vorlesen verbracht! Eine kleine Chance, dass wieder mehr zu Büchern gegriffen wird???

Prof.in  Sabine Decker

Teambowling

Gute Zusammenarbeit wird durch Teambuildingmaßnahmen gefördert. Daher trafen sich am 20.3. einem Freitagabend, gegen 18 Uhr einige Kolleg:innen- erfahren, jung, Sprachfächer waren vertreten und hartgesottene Naturwissenschaftler, sowie kreative Künstlerinnen, um die dreilöchrige Kugel gegen 10 Kegel zu rollen, werfen, schießen, behutsam zu stupsen.

Manche verwendeten erlaubte Hilfsmittel, andere hart erworbene Muskelkraft. Alle waren Gewinner, denn alle hatten Spaß. Ziel erreicht! To be continued!

Prof.in  Sabine Decker

Erasmus+: Das finnische Schulsystem

Vom 11.2.2026 bis 16.2.2026 besuchten Sabine Decker und Julia Felling-Wagner eine finnische Schule, um im Rahmen von Erasmus+ das finnische Schulsystem besser kennenzulernen.

Bei winterlichen -16 bis -26 Grad konnten wir erleben, wie die finnischen Schüler:innen und Lehrer:innen in Ivalo lernen und lehren.

Das Schulsystem unterscheidet sich fundamental von unserem. In Finnland ist es wichtig, keine Schüler:innen zurück zu lassen. Daher gibt es ein beeindruckend ausgiebiges Supportsystem.

So sind Schoolnurse, Sozialarbeiter, Schulpsychologen und Bildungsberater und Assistenzlehrer ein fixer Bestandteil des Personals und stehen ganzwöchig oder mehrmals die Woche zur Verfügung.

In ihrem Lernvermögen beeinträchtigte Kinder (ADHS,…) erhalten individuell Assistenzlehrer:innen, die in jeder Unterrichtsstunde unterstützend wirken. Schüler:innen, die mit dem Lehrstoff überfordert sind, erhalten zunächst Kleingruppenunterricht, dann sogar Einzelunterricht.

Lehrer:innen wirken durch diese unterstützenden Maßnahmen sehr entspannt. Auch auf in unseren Augen notwendige Disziplinierungen wirkt sich das aus. Diese sind tatsächlich kaum vorhanden, der Eigenverantwortung der Schüler:innen wird eine große Bedeutung zugemessen. Wer zuhört und mitmacht, arbeitet jede Stunde aktiv an seiner Note. Überprüfungen und Tests unterliegen kaum Regeln und werden oft im open book – Format abgehalten und ihr Beitrag zur Jahres- oder Semesternote ist nicht so groß wie bei uns. In jedem Fach gibt es jede Stunde Hausübung, die aber nicht nur bereits durchgenommenen Lehrstoff zum Inhalt hat.

Jede Stunde gibt es über die Kommunikationsplattform Vilma eine Rückmeldung zur Unterrichtsbeteiligung an die Eltern, auch die Ergebnisse der Überprüfungen werden so übermittelt.

Das Wahlfachsystem ermöglicht es individuellen Interessen nachzugehen. So konnten wir im Unterrichtsfach „Wilderness skills“ beobachten, wie Schüler Fische aus dem zugefrorenen Fluss holten und an Ort und Stelle töteten und ausnahmen.

Das 4 Jahre alte Schulgebäude besticht durch viel Licht, viel Holz und viele gemütliche Aufenthaltsbereiche für Schüler:innen und Lehrer:innen. Im ganzen Schulgebäude laufen Kinder mit Socken oder Hausschuhen herum, ein wenig wie daheim!

Nun gilt es herauszufinden, welche Lehren wir aus dem Aufenthalt ziehen, um den Lernerfolg unserer Schüler:innen zu erhöhen und unseren Beruf weniger fordernd für uns zu machen, ohne das Schulsystem umzukrempeln. Einiges wird hoffentlich möglich sein!

Prof.in  Sabine Decker

Faschingsdienstag: Begegnungen der besonderen Art

Am 17.2. konnte man im Schulgebäude ungewöhnlichen Gestalten begegnen: Ein eleganter, zwielichtiger Herr lernte endlich 6 /7 kennen. Während eine Urlauberin verzweifelt ihre Flugtickets suchte, schienen eine Pilotin und ein Pilot am falschen Gate gelandet zu sein. Vor der Zirkusdirektorin mussten sich die ausgebrochenen Tiere nicht fürchten. Welches der magischen Wesen den Verkehrsleitkegel zum Leben erweckt hatte, ließ sich nicht mit Sicherheit feststellen. Allerdings bestätigte sich das Gerücht, dass eine der Veränderungen den besonderen Tag überdauern würde (siehe Bilder)!

Prof.  Harald Schmidt