Den Folgen des Kolonialismus auf der Spur

Am 22.10.2026 besuchte die 3f das Weltmuseum, um einen Workshop zum Thema „Kolonialismus und Rassismus“ zu besuchen.  Zuerst haben wir uns mit wichtigen Begriffen der Kolonialgeschichte auseinandergesetzt und mussten feststellen, dass wir viele dieser Probleme bis heute in der Gesellschaft haben. Danach durften wir neben interessanten Exponaten auch die Verteilung der Kakaobohne auf der Welt unter die Lupe nehmen.

Prof.in Martina Regner-Strohhäusl

Unser Gewächshaus ist fertig und bepflanzt

Das im Rahmen des Projekts „Junges Grätzl“ von LokaleAgenda21 entstandene Gewächshaus ist nun fertiggestellt und bepflanzt. Nachdem im vergangenen Schuljahr die Klassen 4c und 4d beim Aufbau tatkräftig mitgeholfen hatten, führt in diesem Schuljahr die Klasse 4e das Projekt weiter.

Gemeinsam wurde das Gewächshaus fertig eingerichtet und mit verschiedenen Pflanzen bepflanzt. Bei der Auswahl wurde besonders darauf geachtet, dass ein Teil der Pflanzen winterhart ist und somit auch die kältere Jahreszeit gut übersteht.

Für die Wasserversorgung ist das Gewächshaus mit einem Bewässerungssystem ausgestattet, das über einen Wassersack gespeist wird. Dadurch können die Pflanzen kontinuierlich und ressourcenschonend mit Wasser versorgt werden.

Die Klasse 4e betreut die Pflanzen im Rahmen des Biologieunterrichts gemeinsam mit Prof.in Zraunig. Dabei übernehmen die Schüler:innen die regelmäßige Pflege und Versorgung sowohl des Gewächshauses als auch des Hochbeets. So können sie direkt beobachten, wie sich die Pflanzen entwickeln, welche Bedingungen sie zum Wachsen benötigen und wie sich ihr Wachstum im Laufe der Jahreszeiten verändert.

Auf diese Weise werden Gewächshaus und Hochbeet zu einem lebendigen Lernort, an dem biologisches Wissen mit praktischer Erfahrung verbunden wird.

Prof.in Johanna Katzinger 

Teambildungstag 5b

Da die 5b aus drei verschiedenen Klassen gebildet wurde, war ein Teambildungstag notwendig, damit die Schülerinnen und Schüler einander ungezwungen besser kennenlernen können.

Dieser fand auf Wunsch der Schüler:innen im Lainzer Tiergarten statt. Wir wanderten 7 km in einem sehr hohen Tempo und es wurden einige lustige Gruppenspiele veranstaltet. Ein erster Schritt in Richtung Team wurde beschritten!

Prof.in Sabine Decker

Aus Alt mach Neu – die 1B beim Re:pair- Festival

Am 15. Oktober 2026 machte sich die 1B im Rahmen des Unterrichtsfachs Technik und Design mit Prof.in Marx und Prof.in Katzinger auf den Weg zum Re:pair- Festival, wo sie den Workshop „Kreatives Webstopfen“ besuchten.

Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ drehte sich alles darum, wie man beschädigten Textilien neues Leben einhauchen kann.

Beim Workshop lernten die Schüler:innen die Technik des Webstopfens kennen und durften selbst zu Nadel und Faden greifen. Dabei wurde ausprobiert, gefädelt und gewebt.

Der Workshop zeigte, dass Reparieren nicht nur nachhaltig ist, sondern auch richtig Spaß machen kann.

Weitere Informationen: www.repair-festival.wien

Prof.in Johanna Katzinger 

Die 2a auf Zeitreise in die Urgeschichte

Am 12.10.2026 legten wir auf unserer Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit einen Stopp im Naturhistorischen Museum, genauer gesagt in der Abteilung Urgeschichte ein. Wir wurden von einem Museumspädagogen durch die Ausstellung geführt, der uns zuerst zu den Modellpuppen der Steinzeit begleitete. Hier konnten wir erkennen, wie die Menschen damals gekleidet waren, welche Waffen sie für die Jagd verwendeten und wie groß ein Mensch im Durchschnitt wurden. Anschließend sahen wir das Highlight der Urgeschichteabteilung: die Venus von Willendorf. Für so einen großen Ruf, ist die Figur ganz schön klein, aber sehr beeindruckend! Staunend standen wir auch vor einem (kleinen) Mammut und erfuhren, welchen Nutzen ein erlegtes Mammut für eine Großfamilie der Steinzeit haben konnte.

Wir sind schon gespannt, wo wir das nächste Mal landen werden?

Prof.in Martina Regner-Strohhäusl

Schullauf

Am 8. Oktober 2026 nahmen zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit großer Begeisterung am Lidl Österreich Schullauf teil. Bereits am frühen Morgen machten sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen auf den Weg zum Sportcenter Donaucity, um sich mit vielen anderen laufbegeisterten Schülerinnen und Schülern zu messen.

Bei idealen Bedingungen und toller Stimmung zeigten unsere Läuferinnen und Läufer vollen Einsatz auf der Strecke.

Neben den sportlichen Erfolgen stand vor allem die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt. Gleichzeitig hatte jeder gelaufene Kilometer eine besondere Bedeutung, da Lidl Österreich für jeden Kilometer einen Euro an „Licht ins Dunkel“ spendet. So konnten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen.

Herzliche Gratulation an alle Läuferinnen und Läufer zu ihrem Einsatz und ihren großartigen Leistungen!

Prof.in Michaela Rossbacher

3e: Stärkung der Klassengemeinschaft

Eine starke Klassengemeinschaft entsteht, wenn wir einander unterstützen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas schaffen. Genau darum ging es bei den beiden Klassengemeinschaftstagen der 3e.

Am 14.September ging es in die Donauauen. Bei gruppenstärkenden Übungen standen Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen und das gemeinsame Lösen von Aufgaben im Mittelpunkt. Abseits des Schulalltags bot sich die Gelegenheit, einander besser kennenzulernen und als Klasse zusammenzuwachsen.

Am 30.September wurde die Zusammenarbeit dann im eigenen Klassenraum sichtbar: Gemeinsam mit Prof. Nguyen und Prof. Platzgummer malten die Schüler*innen ihren Raum aus. Dabei waren Absprachen, Mithilfe und Durchhaltevermögen gefragt. So gestaltete die 3e gemeinsam einen Ort, an dem sie täglich lernt und Zeit miteinander verbringt. Gestärkt wurde sich nach der harten Arbeit bei einem gemeinsamen Semmerljause.

Beide Tage machten deutlich: Klassengemeinschaft ist wichtig – und wir müssen gemeinsam daran arbeiten. Jede *r trägt dazu bei, dass wir uns in unserer Klasse wohlfühlen – denn nur im Team sind wir stark!

Prof.in Anna Maria Gombocz

Auputztag

Am 8. 10. Kam die 5b ihrem sozialen Engagement nach. Beim Auputztag wurden entlang etlicher Wege im Nationalpark Lobau die Büsche und Wiesen vom Müll befreit. Es fanden sich nicht ordnungsgemäß entsorgte Verpackungen, Flaschen, Dosen und Hundegackisackerl, die ihren Weg in die Mistkübel nicht gefunden haben. Tapfer nahmen die Schüler:innen sich ihrer an und hoben sie nicht nur auf, sondern deponierten den Müll gleich in die richtigen Säcke.

Am Gelände des Nationalparkhauses konnten sie sich dann mit Tee und Gebäck stärken.

Prof.in Sabine Decker 

Schultour VIENNA DESIGN WEEK

Am 1. Oktober 2026 besuchte die Klasse 3F im Rahmen des Unterrichtsfachs Technik und Design mit Prof.in Bujnicka und Prof.in Katzinger die VIENNA DESIGN WEEK.

Bei einer rund 90-minütigen Führung erhielten die Schüler:innen spannende Einblicke in die vielfältige Welt des Designs. Dabei lernten sie unterschiedliche Gestaltungsideen kennen und entdeckten, wie Design unseren Alltag beeinflusst.

Anschließend erkundeten die Schüler:innen in Kleingruppen selbstständig die Ausstellung. Jede Gruppe wählte ihr persönliches Lieblingsstück aus und präsentierte es den Mitschüler:innen. Dabei konnten die Jugendlichen ihre eigenen Eindrücke teilen, ihre Auswahl begründen und die ausgestellten Designobjekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Der Lehrausgang bot eine tolle Gelegenheit, Design außerhalb des Klassenzimmers hautnah zu erleben, neue Perspektiven zu gewinnen und Inspirationen für den eigenen kreativen Unterricht zu sammeln.

Weitere Informationen: www.viennadesignweek.at

Prof.in Johanna Katzinger 

Ich habe nicht gewusst, dass du so schön bist.

Eine florentinische Tragödie & Herzog Blaubarts Burg – Generalprobenbesuch an der Wiener Staatsoper

Am 30. September 2026 haben die Schüler*innen der 6a eine Generalprobe an der Wiener Staatsoper besucht. Auf dem Programm standen zwei außergewöhnliche Werke des frühen 20. Jahrhunderts: Alexander von Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ und Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“.

Schon die ungewöhnliche Verbindung der beiden Einakter machte uns neugierig. Was zunächst wie zwei voneinander unabhängige Geschichten erscheint, wird in der Inszenierung von Vasily Barkhatov zu einer gemeinsamen Geschichte über Beziehungen, Nähe, Eifersucht, Geheimnisse und die Frage, wie gut wir einen Menschen tatsächlich kennen.

„Ich habe nicht gewusst, dass du so schön bist.“
„Ich habe nicht gewusst, dass du so stark bist.“

Diese beiden Sätze könnten dabei wie ein Schlüssel zum gesamten Opernabend verstanden werden. Sie beschreiben den Augenblick, in dem ein Mensch plötzlich eine bisher unbekannte Seite des anderen entdeckt. Gleichzeitig steckt darin etwas Nachdenkliches – vielleicht sogar Beunruhigendes. Denn wie gut kennen wir selbst die Menschen, die uns am nächsten stehen?

Auch musikalisch bot der Abend einen spannenden Kontrast. Zemlinskys spätromantische, farbenreiche Musik traf auf Bartóks geheimnisvolle und teilweise verstörende Klangwelt. Das Orchester wurde dabei zu einem wichtigen Erzähler und machte die inneren Spannungen der Figuren unmittelbar hörbar.

Die Inszenierung hat uns jedoch nicht völlig überzeugt. Die Entscheidung, zentrale Elemente wie die sieben Türen aus „Herzog Blaubarts Burg“ neu zu interpretieren hat für uns an Wirkung verloren und war teilweise auch unverständlich. Wir hätten auch lieber der Ouvertüre zur florentinischen Tragödie gelauscht als so viel Text zu lesen.

Insgesamt haben wir den Besuch aber als lohnend empfunden.

Prof.in Edwina Parzer