Schikurs 3. Klassen

Der diesjährige Schikurs der 3. Klassen führte unsere Schülerinnen und Schüler nach Radstadt, wo sie eine abwechslungsreiche Woche voller Bewegung, Natur und gemeinsamer Erlebnisse verbrachten. Bei idealen Bedingungen konnten sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch fortgeschrittene Fahrerinnen und Fahrer ihre Fähigkeiten verbessern und viele Stunden auf der Piste genießen.

Neben dem sportlichen Programm standen auch Teamgeist und Klassengemeinschaft im Mittelpunkt. Abendliche Aktivitäten, gemeinsames Spielen und viel Zeit miteinander stärkten den Zusammenhalt und sorgten für eine fröhliche Stimmung während der gesamten Woche. Besonders hervorzuheben sind die große Motivation der Kinder und die gegenseitige Unterstützung auf und abseits der Piste.

Ein herzlicher Dank gilt dem engagierten Lehrerteam, das die Gruppe begleitet hat, sowie dem Quartier in Radstadt für die freundliche Betreuung. Der Schikurs bleibt für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis und eine wertvolle Erinnerung.

Prof.in Elisabeth Söberl

Mythologie im Schlosspark Schönbrunn

Am Freitag, den 10. April 2026, begab sich die Klasse 2f im Rahmen des Deutschunterrichts auf eine spannende Erkundungstour durch den Schlosspark Schönbrunn. Bei verschiedenen Statuen präsentierten die Schüler:innen deren Bedeutung und erzählten die dazugehörigen griechischen Sagen.

Trotz des wechselhaften Wetters ließen sich die Schüler:innen die gute Laune nicht verderben und bewiesen großen Einsatz – sogar als sie zum Abschluss noch von Schneeflocken überrascht wurden.

Neben vielen neuen Eindrücken aus der Welt der Mythologie nahmen sie auch zahlreiche Antworten auf ihren Fragenkatalogen sowie schöne gemeinsame Erinnerungen mit.

Prof.in Evelyn Riegler

Vorlesetag 2026

Auch dieses Jahr nahm die Gottschalkgasse am 26. März wieder am österreichischen Vorlesetag teil. Dieser soll die Bedeutung des Vorlesens für den Spracherwerb und den Wortschatz der Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund rücken.

Aus diesem Anlass finden in ganz Österreich verschiedene Aktionen rund um das Thema „Vorlesen“ statt.

Die Bibliothekarinnen sind nicht nur für die Schulbibliothek zuständig, sondern sind auch Leseexpertinnen. Professorin Melanie Höbarth stellte für die Schule ein Programm zusammen, das sich lustvoll dem Vorlesen in verschiedenen Formen widmet.

Beim „Lesebingo“ müssen Schüler:innen während des Vorlesens gut aufpassen, ob ihre Wörter im Bingo fallen. Der Sieger erhält eine Belohnung.

In „Mark my words“ müssen in eigenen Büchern schnell passende Sätze gefunden werden auf so wesentliche Fragen, wie: Welcher Wikipedia Eintrag über die Gottschalkgasse fehlt? Oder Was du schon immer mal deinen Lehrer:innen sagen wolltest!

Die Oberstufenschüler:innen veranstalteten ein Book-Speed-Dating, um so in kurzer Zeit möglichst viele Bücher kennen zu lernen und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja ein Match!?

So wurde eine Stunde mit lustigem und lustvollem Vorlesen verbracht! Eine kleine Chance, dass wieder mehr zu Büchern gegriffen wird???

Prof.in  Sabine Decker

Teambowling

Gute Zusammenarbeit wird durch Teambuildingmaßnahmen gefördert. Daher trafen sich am 20.3. einem Freitagabend, gegen 18 Uhr einige Kolleg:innen- erfahren, jung, Sprachfächer waren vertreten und hartgesottene Naturwissenschaftler, sowie kreative Künstlerinnen, um die dreilöchrige Kugel gegen 10 Kegel zu rollen, werfen, schießen, behutsam zu stupsen.

Manche verwendeten erlaubte Hilfsmittel, andere hart erworbene Muskelkraft. Alle waren Gewinner, denn alle hatten Spaß. Ziel erreicht! To be continued!

Prof.in  Sabine Decker

Erasmus+: Das finnische Schulsystem

Vom 11.2.2026 bis 16.2.2026 besuchten Sabine Decker und Julia Felling-Wagner eine finnische Schule, um im Rahmen von Erasmus+ das finnische Schulsystem besser kennenzulernen.

Bei winterlichen -16 bis -26 Grad konnten wir erleben, wie die finnischen Schüler:innen und Lehrer:innen in Ivalo lernen und lehren.

Das Schulsystem unterscheidet sich fundamental von unserem. In Finnland ist es wichtig, keine Schüler:innen zurück zu lassen. Daher gibt es ein beeindruckend ausgiebiges Supportsystem.

So sind Schoolnurse, Sozialarbeiter, Schulpsychologen und Bildungsberater und Assistenzlehrer ein fixer Bestandteil des Personals und stehen ganzwöchig oder mehrmals die Woche zur Verfügung.

In ihrem Lernvermögen beeinträchtigte Kinder (ADHS,…) erhalten individuell Assistenzlehrer:innen, die in jeder Unterrichtsstunde unterstützend wirken. Schüler:innen, die mit dem Lehrstoff überfordert sind, erhalten zunächst Kleingruppenunterricht, dann sogar Einzelunterricht.

Lehrer:innen wirken durch diese unterstützenden Maßnahmen sehr entspannt. Auch auf in unseren Augen notwendige Disziplinierungen wirkt sich das aus. Diese sind tatsächlich kaum vorhanden, der Eigenverantwortung der Schüler:innen wird eine große Bedeutung zugemessen. Wer zuhört und mitmacht, arbeitet jede Stunde aktiv an seiner Note. Überprüfungen und Tests unterliegen kaum Regeln und werden oft im open book – Format abgehalten und ihr Beitrag zur Jahres- oder Semesternote ist nicht so groß wie bei uns. In jedem Fach gibt es jede Stunde Hausübung, die aber nicht nur bereits durchgenommenen Lehrstoff zum Inhalt hat.

Jede Stunde gibt es über die Kommunikationsplattform Vilma eine Rückmeldung zur Unterrichtsbeteiligung an die Eltern, auch die Ergebnisse der Überprüfungen werden so übermittelt.

Das Wahlfachsystem ermöglicht es individuellen Interessen nachzugehen. So konnten wir im Unterrichtsfach „Wilderness skills“ beobachten, wie Schüler Fische aus dem zugefrorenen Fluss holten und an Ort und Stelle töteten und ausnahmen.

Das 4 Jahre alte Schulgebäude besticht durch viel Licht, viel Holz und viele gemütliche Aufenthaltsbereiche für Schüler:innen und Lehrer:innen. Im ganzen Schulgebäude laufen Kinder mit Socken oder Hausschuhen herum, ein wenig wie daheim!

Nun gilt es herauszufinden, welche Lehren wir aus dem Aufenthalt ziehen, um den Lernerfolg unserer Schüler:innen zu erhöhen und unseren Beruf weniger fordernd für uns zu machen, ohne das Schulsystem umzukrempeln. Einiges wird hoffentlich möglich sein!

Prof.in  Sabine Decker

Faschingsdienstag: Begegnungen der besonderen Art

Am 17.2. konnte man im Schulgebäude ungewöhnlichen Gestalten begegnen: Ein eleganter, zwielichtiger Herr lernte endlich 6 /7 kennen. Während eine Urlauberin verzweifelt ihre Flugtickets suchte, schienen eine Pilotin und ein Pilot am falschen Gate gelandet zu sein. Vor der Zirkusdirektorin mussten sich die ausgebrochenen Tiere nicht fürchten. Welches der magischen Wesen den Verkehrsleitkegel zum Leben erweckt hatte, ließ sich nicht mit Sicherheit feststellen. Allerdings bestätigte sich das Gerücht, dass eine der Veränderungen den besonderen Tag überdauern würde (siehe Bilder)!

Prof.  Harald Schmidt

Berufspraktische Tage der 4. Klassen

Wie jedes Schuljahr absolvierten auch dieses Jahr die 4. Klassen ihre berufspraktischen Tage vom 26.1. bis zum 29.1., um das Berufsleben besser kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler der 4c durften bei praktischen Ärzten, Zahnärzten, Autowerkstätten, in der Konditorei, im Handel, in Kindergärten und anderen Betrieben Erfahrungen sammeln. Entweder um in ihrer weiteren Wahl des Bildungsweges bestätigt zu werden, eine Lehrstelle zu finden oder auch um festzustellen, dass Schule und lernen im Vergleich zu einem Arbeitsleben ganz annehmbar sind.

Prof.in  Sabine Decker

Früh übt sich wer später… Demokratie mitgestalten will

Im Rahmen des Politischen Bildungsunterrichts besuchten unsere Schüler*innen der 2b das österreichische Parlament und erhielten dabei einen spannenden und anschaulichen Einblick in die Arbeit der Demokratie. Der Besuch bot die Möglichkeit, politische Abläufe nicht nur aus dem Schulbuch kennenzulernen, sondern direkt vor Ort zu erleben.

Nach einer kurzen Einführung zur Geschichte des Parlaments und zur Bedeutung der Demokratie in Österreich erkundeten die Schüler*innen das Parlamentsgebäude. Besonders beeindruckend war der Besuch des neuen Nationalratssaals, in dem normalerweise Abgeordnete über Gesetze debattieren und abstimmen. Hier wurde deutlich, wie politische Entscheidungen entstehen und welche Verantwortung damit verbunden ist.

In interaktiven Elementen konnten die Schüler*innen Fragen stellen, diskutieren und ihr bereits im Unterricht erworbenes Wissen einbringen. Themen wie Mitbestimmung, Gewaltenteilung und die Rolle von Bürger*innen in einer Demokratie wurden dabei altersgerecht aufgegriffen und vertieft.

Der Besuch im Parlament zeigte eindrucksvoll, wie wichtig politische Bildung ist, um junge Menschen früh für demokratische Prozesse zu sensibilisieren. Mit vielen neuen Eindrücken und einem gestärkten Verständnis für Demokratie kehrten unsere Schüler*innen zurück – ganz nach dem Motto: Früh übt sich, wer später Verantwortung übernehmen möchte.

Prof.in  Anna Maria Gombocz

Zwischen Gesetzbuch und Lebensrealität

Im Rahmen des Unterrichts bekam die 2b besonderen Besuch: Verwaltungsgerichtsrichter Dr. Verdino nahm sich Zeit, um mit den Schüler*innen über Recht, Gesetze und den Berufsalltag eines Richters zu sprechen. Dabei wurde schnell klar, dass Rechtsprechung nicht nur abstrakt ist, sondern unseren Alltag unmittelbar betrifft.

In einer offenen Fragerunde stellten die Schüler:innen spannende und durchaus anspruchsvolle Fragen. So wurde unter anderem diskutiert, welches Gesetz das wichtigste sei und warum Menschen in Österreich erst ab dem 14. Lebensjahr strafmündig sind. Der Richter erklärte diese Themen verständlich und zeigte auf, wie Gesetze entstehen, warum sie Schutz bieten sollen und weshalb Alter, Reife und Verantwortung im Recht eine zentrale Rolle spielen.

Besonders interessiert waren die Schüler*innen auch am Berufsalltag eines Richters: Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden?  Arbeitet man als Richter im Homeoffice? Und wie geht man mit der großen Verantwortung um, über andere Menschen zu urteilen? Anhand konkreter Beispiele erhielten die Jugendlichen einen realistischen Einblick in die Arbeit am Verwaltungsgericht.

Der Besuch machte deutlich, wie wichtig rechtliche Bildung für junge Menschen ist. Durch den direkten Austausch konnten Fragen geklärt, Vorurteile abgebaut und das Verständnis für Rechtsstaatlichkeit gestärkt werden – ein weiterer wertvoller Schritt auf dem Weg zu mündigen und verantwortungsbewussten Bürger*innen.

Prof.in  Anna Maria Gombocz

Re:pair-Festival

Am Freitag, den 17.10.2025, besuchte die Klasse 1c im Rahmen eines Lehrausgangs das Re:pair-Festival. Der Workshop „Visible Mending“, gestaltet von RESI Slow Fashion sowie Ulli Fuchs & Labor Alltagskultur, fand in der Festivalzentrale im Atelier Augarten statt.

Zu Beginn beschäftigten wir uns mit der Frage, ob Reparieren und Upcycling eine sinnvolle Alternative zum Wegwerfen und Neukaufen von Kleidung sind. Anschließend besichtigten wir die Ausstellung „Masterpieces of REPAIR & UPCYCLING“, in der kreative und nachhaltige Beispiele reparierter und umgestalteter Textilien präsentiert wurden. In diesem Zusammenhang wurde auch die Problematik von Fast Fashion sowie deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft thematisiert.

Im praktischen Teil lernten wir die Technik des Visible Mending kennen. Ziel dabei ist es, Kleidung bewusst sichtbar zu reparieren und die Ausbesserung als gestalterisches Element zu nutzen. Ganz ohne Nähmaschine zeigten uns die Workshopleiter:innen, wie mit Nadel und Faden ein Patch angebracht wird. Auf diese Weise lassen sich Löcher ausbessern, Flecken verdecken oder Kleidungsstücke individuell gestalten.

Prof.in  Johanna Katzinger