Zwischen Gesetzbuch und Lebensrealität

Im Rahmen des Unterrichts bekam die 2b besonderen Besuch: Verwaltungsgerichtsrichter Dr. Verdino nahm sich Zeit, um mit den Schüler*innen über Recht, Gesetze und den Berufsalltag eines Richters zu sprechen. Dabei wurde schnell klar, dass Rechtsprechung nicht nur abstrakt ist, sondern unseren Alltag unmittelbar betrifft.

In einer offenen Fragerunde stellten die Schüler:innen spannende und durchaus anspruchsvolle Fragen. So wurde unter anderem diskutiert, welches Gesetz das wichtigste sei und warum Menschen in Österreich erst ab dem 14. Lebensjahr strafmündig sind. Der Richter erklärte diese Themen verständlich und zeigte auf, wie Gesetze entstehen, warum sie Schutz bieten sollen und weshalb Alter, Reife und Verantwortung im Recht eine zentrale Rolle spielen.

Besonders interessiert waren die Schüler*innen auch am Berufsalltag eines Richters: Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden?  Arbeitet man als Richter im Homeoffice? Und wie geht man mit der großen Verantwortung um, über andere Menschen zu urteilen? Anhand konkreter Beispiele erhielten die Jugendlichen einen realistischen Einblick in die Arbeit am Verwaltungsgericht.

Der Besuch machte deutlich, wie wichtig rechtliche Bildung für junge Menschen ist. Durch den direkten Austausch konnten Fragen geklärt, Vorurteile abgebaut und das Verständnis für Rechtsstaatlichkeit gestärkt werden – ein weiterer wertvoller Schritt auf dem Weg zu mündigen und verantwortungsbewussten Bürger*innen.

Prof.in  Anna Maria Gombocz

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