Gymnasium und Realgymnasium

Gottschalkgasse 21, 1110 Wien

 

 Unsere Projektwoche in St. Jakob in Defereggen

 

Tagesbericht 2.6.2013

Die Ankunft

Es war ein ruhiger Sommertag und wir waren schon gespannt auf die kommende Woche. Im Zug verging die Zeit sehr schnell und wir freuten uns schon auf die Zimmer. Nach der langen Fahrt wurden wir mit einem Bus zu unserer Herberge kutschiert. Wir stürmten auf unsere Zimmer und belegten die von uns aus gesehen besten Betten. Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, zerrten unsere Professoren uns auf eine Wandertour. Wir wurden über einen Schlammweg gezerrt, der uns alle schmutzig  machte. Alle dachten sich nur, dass sie hoffentlich bald ins Trockene kommen. Doch es war noch kein ENDE in Sicht. Wir mussten 40 Minuten von St. Jakob in Defereggen bis nach Maria Hilf zurück zum Ausgangspunkt wandern. Am Abend gab es leckere Spaghetti zum Essen und dann wurde uns erklärt, dass wir um 9 Uhr in unseren Zimmern und um 10 Uhr in unseren Betten sein müssen. So schliefen wir ruhig und erschöpft.

 

Tagesbericht 3.6.2013

Unsere Module im HDW

 „HDW" ist die Abkürzung für das „Haus des Wassers", wo wir an diesem Tag den ganzen Vor- und Nachmittag verbrachten. Doch was geschah alles in dieser Zeit? Wir wurden in zwei Gruppen geteilt, die unterschiedliche Module hatten. Die eine Gruppe hatte eine Lehrstunde über das Wetter und besichtigte die Wetterstation. Das andere Team beschäftigte sich mit der chemischen Analyse von Trink- und Bachwasser. Am Nachmittag forschte dieses Team im Bach und suchte nach Larven. Die andere Gruppe hatte eine Wanderung mit dem Thema NATIONALPARK HOHE TAUERN. Am Abend machten wir uns auf dem Weg zu einem Spielplatz, wo wir ein Lagerfeuer entzündeten und uns Gruselgeschichten erzählten und Bob Marley hörten.

Tagesbericht 4.6.2013

Nationalpark und Filmnacht

Der Tag begann damit dass wir uns mit einem schönen Frühstück stärkten. Wir begannen sehr unmotiviert, doch die Ranger schafften es, uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wir empfanden es als ein besonderes Erlebnis, Steinadler und Gämsen durch ein Swarowski-Teleskop zu beobachten. Die Begutachtung der Tiere und das viele Wandern machten uns hungrig und erschöpft, so dass wir in einer Hütte verweilten. Nachdem wir in der Außenzone des Nationalparks waren, beobachteten wir Murmeltiere sowie eine Lawine auf der anderen Talseite. Den Abend verbrachten wir im Haus des Wassers mit einem Film über Wasser, der uns Probleme mit dem Wasser näher bringen und uns die Augen öffnen sollte.

 

Tagesbericht 5.6.2013

 Von Sport mit Wasser und Ball

Alles begann mit einer leckeren Stärkung in der Früh. Um 9 Uhr holte uns ein Bus ab, der uns zu einen Camp führte. Nach einer Dreiviertelstunde waren wir alle angekommen und machten uns fertig für das Abenteuer „Wildwasserrafting". Im Neoprenanzug setzten wir uns in den Bus und fuhren ca. 10 Minuten flussaufwärts, doch die Raftingtour dauerte dann ca. 50 Minuten.
Nach diesem Adrenalinschub verweilten wir noch kurz dort und machten uns auf den Heimweg. Wir alle empfanden Freude durch das Rafting, denn es gab keinen, dem das nicht gefallen hatte. Wir hielten in Sankt Jakob an, um Lebensmittel zu kaufen, doch wir mussten dann zu Fuß zurück in die Herberge gehen. Am Abend konnte man sich entscheiden, ob man am Sportplatz verweilt oder im Wald Spiele spielt. Egal welche Wahl getroffen wurde, es war keine schlechte Entscheidung.

 

Tagesbericht 6.6.2013

 Leonies Geburtstag

Dieser Tag war für Leonie sicher ganz besonders, denn sie wurde 14 Jahre jung. Doch trotz alledem musste sie mit ins Haus des Wassers. An diesem Tag geschah genau dasselbe wie am 3.6.2013, nur dass die Gruppen getauscht wurden. Doch Leonies Freundinnen feierten am Nachmittag mit ihr; sie hatten sogar eine Eistorte aus Himbeersirup und Wasser gebastelt und natürlich Geschenke verteilt. Diesmal war das Abendessen so sensationell, dass man darüber berichten muss. Es gab zur engen Auswahl Schnitzel und Pizza.

Das Abendprogramm bestand darin, ein „Stockbrot" zu grillen, am Lagerfeuer zu sitzen und Lieder zu singen. Ich empfand es als ein nettes Erlebnis. Es war sehr harmonisch. Für meinen Geschmack war das Brot sehr salzig, doch das störte mich kaum, als ich bemerkte, wie schön es warr, hier mit meinen Freunden zu sitzen und zu lachen.

 

Tagesbericht 7.6.2013

Das Jüngste Gericht

Der Morgen war Stress pur und wir mussten uns mit dem Essen beeilen, denn der Wirt wollte uns schon um 9 Uhr aus dem Zimmer haben. So hatten wir noch das letzte Modul im HDW und nun berichteten wir über unsere Tage hier in Osttirol. Die anderen bereiteten Referate vor und kümmerten sich um das Sammeln der Fotos. Um 14 Uhr wurden wir mit dem Bus abgeholt und nach Lienz geführt, wo wir bis um 15:50 Zeit hatten shoppen zu gehen. Die Bahnfahrt verlief ruhig und wir kamen gut in Wien an, wo unsere Familien schon auf uns warteten. 

Bericht von Alexander Knotek und Deniz Kaya

 

 

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