Gymnasium und Realgymnasium

Gottschalkgasse 21, 1110 Wien

 

Projekttage in Güssing

 

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Unsere naturwissenschaftlichen Projekttage unter dem Motto „erneuerbare Energie“ begannen am Mittwoch, dem 11.6.2014 Nach einer gemütlichen Busfahrt erreichten wir den sonnigen Ort Rauchwart im Bezirk Güssing. Mit ein paar Hoppalas bauten wir unsere Zelte auf und kühlten uns dann anschließend im Badesee ab. Ein leckeres Gulasch mit Fleisch und Bohnen sättigte unsere hungrigen Mägen. Den Abschluss des Tages bildeten gemeinsame Ballspiele.

 

Nachdem wir am nächsten Morgen ausgiebig gefrühstückt hatten, stand einer Fahrt ins Technologiezentrum nichts mehr im Wege. Zuerst hörten wir einen Vortrag, bei dem uns allgemeine Fakten über Güssing und seine Energie näher gebracht wurden. Besonders interessant fanden wir hierbei, dass die Welt 10 Mio. Tonnen Erdöl,  12,5 Mio. Tonnen Steinkohle und 7,5 Mrd. m³ Erdgas pro Tag verbraucht. Das heißt, dass wir an einem Tag so viel Energie verbrauchen, wie die Natur in 500.000 Tagen angesammelt hat. Jedoch strahlt die Sonne binnen drei Stunden so viel Energie auf die Erde, wie die Welt in einem Jahr brauchen würde. Da läuft doch etwas schief, oder? Außerdem erfuhren wir etwas über die Pilzforschung in Güssing. Gleich darauf besichtigten wir einige umliegende Kraftwerke. Gestartet haben wir mit der Solarenergie, später besuchten wir die Nudelfabrik Wolf und anschließend eine Holzvergasungsanlage. Auch der erste Entwurf einer Biogastankstelle wurde von uns unter die Lupe genommen. Dann bekamen wir ein gutes Mittagessen und gestärkt ging es weiter. Zuerst zu einer Biogasanlage und anschließend zu einer weiteren Biomasseanlage. Dieser ereignisreiche Tag ließ uns sehr müde werden und abends nach einer guten Portion Nudelsalat und einer Runde Beachvolleyball gingen wir schon früh ins Bett.  

 

Der Freitag begann abermals mit einem guten Frühstück und am Vormittag vertrieben wir uns die Zeit mit Volleyball und Kartenspielen. Zu Mittag grillten wir uns gute Sachen. Anschließend fuhren wir in die Therme Stegersbach, wo wir spielerisch das Wasser untersuchten. Am Abend aßen wir Käsenudeln und wurden von unseren Zeltnachbarn zum Fußball schauen eingeladen. Samstags waren wir Zeugen des Maibaumfalls und nach einem genüsslichen Frühstück, bauten wir die Zelte ab und machten uns auf den Heimweg. Alles in allem waren es sehr schöne, ereignisreiche Tage, in denen wir viel dazu gelernt haben.

 

Katherina Hanke

 

 

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